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Motorsport Nachwuchs aus Bad Mühllacken im int. Motorradsport

Moto3-WM 2026 mit Österreicher: Leo Rammerstorfer als Rookie bei SIC58

Moto3 WM in Le Mans.
Unser Bad Mühllackener Leo Rammerstorfer holte als erster deutschsprachiger Fahrer seit 2021 wieder WM Punkte. Leo startete von Position 25 und kämpfte sich bei schwierigsten Wetterverhältnissen bis auf Platz 14 vor und konnte damit für sich und sein Team 2 WM Punkte sichern.

Moto3 WM in Barcelona.

Nach den ersten WM-Punkten in Le Mans ging es für Leo weiter nach Spanien zum Moto3 Rennwochenende auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona. Die traditionsreiche Strecke zählt zu den bekanntesten Kursen im Kalender und stellte die Fahrer erneut vor eine anspruchsvolle Aufgabe.Im Qualifying sicherte sich Leo schließlich Startplatz 25 für das Rennen am Sonntag. Auch wenn das Ergebnis noch nicht die gewünschte Ausgangsposition brachte, stand weiterhin im Vordergrund, möglichst viele Eindrücke auf diesem hohen Niveau mitzunehmen und Schritt für Schritt weitere Fortschritte zu machen.Im Rennen fehlte in den ersten Runden noch etwas die nötige Aggressivität im Kampf um die Positionen. Gegen Rennende konnte Leo jedoch starke und konstante Rundenzeiten fahren und erneut wichtige Erfahrungen mit Platz 23 auf Moto3 WM Niveau sammeln.

Saisonauftakt EURO MOTO am Sachsenring.

Mit dem Saisonauftakt auf dem Sachsenring begann für Leos Bruder Luis und Team Freudenberg ein neues Kapitel im europäischen Motorradrennsport. Die neue EURO MOTO feierte auf der traditionsreichen Grand Prix Strecke ihre Premiere und markierte gleichzeitig den Start in eine neue Ära der ehemaligen IDM.Internationale Starterfelder, gut gefüllte Zuschauertribünen und hochklassiger Rennsport sorgten für eine besondere Atmosphäre. Für Luis bedeutete das erste Rennwochenende 2026 den nächsten wichtigen Schritt in einem immer stärker internationalen Umfeld. Mit Platz 9 im ersten Lauf und Platz 6 in Lauf zwei konnte das Team Freudenberg mit dem Talent aus Bad Mühllacken extrem zufrieden sein.

Moto3 WM in Mugello.

Ein weiteres lehrreiches Rennwochenende liegt hinter dem sympatischen Mühlviertler. Leo beendete das Rennen in Mugello auf Platz 23 und konnte dabei weitere wichtige Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln. Es gibt noch einige Bereiche, an denen gearbeitet werden muss, doch die Richtung stimmt und die Motivation bleibt hoch. Jetzt richtet sich der Fokus bereits auf den Balaton GP in Ungarn der schon nächstes Wochenende stattfinden wird. Dort möchte Leo die nächsten Schritte nach vorne machen und an die positiven Erkenntnisse der letzten Wochen anknüpfen.

Euro Moto in Brünn.

Das Rennwochenende in Brünn hat einmal mehr gezeigt, wie stark und ausgeglichen das internationale Fahrerfeld der EURO MOTO Sportbike Klasse besetzt ist. Auf der anspruchsvollen MotoGP-Strecke konnte Luis bereits in den freien Trainings, im Qualifying und auch mit seinen Rundenzeiten in den Rennen unter Beweis stellen, dass er das Potenzial besitzt, ganz vorne mitzufahren.Die zahlreichen engen Zweikämpfe und die unglücklichen Situationen in den Anfangsphasen der beiden Rennen spielten ihm an diesem Wochenende jedoch nicht in die Karten. Dadurch konnte Luis sein tatsächliches Potenzial in den Rennen nicht vollständig ausschöpfen. Dennoch überwiegen mit Rang 9 und Rang 11 die positiven Erkenntnisse deutlich. Die gezeigte Performance, die starke Pace und die konkurrenzfähigen Zeiten stimmen optimistisch für die kommenden Rennen.

Moto3 WM in Ungarn / Balaton Park.

Die nächste Station der Moto3 Weltmeisterschaft führte Leo nach Ungarn zum Balaton Park Circuit. Die moderne und sehr selektive Rennstrecke wurde im Mai 2023 eröffnet und zählt zu den neuesten Anlagen im internationalen Motorsport. Mit einer Streckenlänge von 4,08 Kilometern und insgesamt 18 Kurven stellte der Kurs Fahrer und Teams vor eine besondere Herausforderung. Nach einem schwierigen Start ins Wochenende und unglaublich viel gemeinsamer Arbeit gelang es, für den Rennsonntag ein passenderes Setup zu finden und eine deutlich bessere Basis für das Rennen aufzubauen.Die intensive Arbeit der vergangenen Tage zahlte sich aus – Startplatz 26 im Training. Leo erwischte einen guten Start und konnte sich im Rennen deutlich steigern. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf Platz 19. Besonders erfreulich war, dass er durch die Fortschritte bei der Abstimmung deutlich freier fahren konnte und mit großem Kampfgeist sowie beherztem Einsatz sein Potenzial besser ausschöpfen konnte.

Nachträgliche Korrektur der WM-Ergebnisse
Im Nachgang zu den ersten Rennen der Saison wurden mehrere Ergebnisse der Moto3 Weltmeisterschaft offiziell korrigiert. Hintergrund ist die nachträgliche Disqualifikation von Adrian Fernandez aufgrund von Verstößen gegen das technische Reglement im Zusammenhang mit der Motorenhomologation. Leos Debütrennen in Thailand wurde nachträglich als 15. Platz gewertet, wodurch er bereits bei seinem ersten Grand Prix einen WM-Punkt erzielen konnte.
Zusätzlich rückte Leo auch beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans um eine weitere Position nach vorne und erhielt einen weiteren WM-Punkt.
Damit hält Leo nach den ersten Saisonrennen nun bei insgesamt 
4 Punkten in der Moto3 Weltmeisterschaft.

Moto3 WM in Brünn.

Nach den vielversprechenden Leistungen in den Trainings und dem Qualifying, Startplatz 21, blickte Leo dem Rennen in Brünn mit großem Selbstvertrauen entgegen. Bereits in den ersten Runden musste er allerdings eine Long Lap Penalty absolvieren. Grund dafür war eine Strafe aus dem zweiten freien Training aufgrund eines Slow Sectors. Dadurch fiel er zunächst ans Ende des Feldes zurück.Anschließend zeigte Leo eine starke Aufholjagd und konnte mit konstant schnellen Rundenzeiten den Rückstand auf die Fahrer vor ihm kontinuierlich verkürzen. Die Pace war konkurrenzfähig und die Richtung stimmte.Leider kam es kurz vor Rennmitte in Kurve 1 zu einem Sturz, als ihm das Vorderrad einklappte. Damit war das Rennen für ihn vorzeitig beendet.Auch wenn das Endergebnis enttäuschend ist, gibt es viele positive Erkenntnisse aus Brünn mitzunehmen. Bereits am kommenden Wochenende bietet sich in Assen die nächste Chance, auf den gezeigten Fortschritten aufzubauen.

Moto3 WM in Assen.

Platz 23 im Training ist in diesem Feld eine gute Ausgangsposition. im Rennen gelang Leo ein guter Start und er konnte zunächst den Anschluss an die Gruppe halten. Bereits in der Anfangsphase ließ die Performance des Hinterreifens jedoch deutlich nach, wodurch eine kleine Lücke zu den Fahrern vor ihm entstand. Beim Versuch, diese wieder zu schließen, kam es zu einem Vorderradrutscher. Leo reagierte sofort, hob das Motorrad wieder auf und setzte das Rennen mit großem Kampfgeist fort. Trotz des Zeitverlustes brachte er seine Honda noch auf Rang 17 ins Ziel.

Euro Moto in Most.

Das erste Rennen verlief äußerst turbulent. Nach dem ersten Start wurde der Lauf aufgrund eines schweren Unfalls abgebrochen. Beim anschließenden Neustart kam es bereits in der Anfangsphase erneut zu einer Kollision, in die auch Luis (ohne Sturz) verwickelt war. Daraufhin entschied die Rennleitung aus Sicherheitsgründen, keinen weiteren Neustart mehr anzusetzen. Da keine vollständige Rennrunde absolviert wurde, blieb das Rennen ohne Wertung und es wurden keine Meisterschaftspunkte vergeben.Im zweiten Rennen kam Luis von seiner Startposition gut ins Rennen. Wie so oft auf dem engen Kurs in Most waren die ersten Runden von intensiven Positionskämpfen und zahlreichen Berührungen geprägt. Im dichten Fahrerfeld verlor er dabei einige Positionen, wodurch es schwierig wurde, früh seinen eigenen Rhythmus zu finden und den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen.Im weiteren Rennverlauf kamen zusätzlich technische Schwierigkeiten hinzu, die ein konstant schnelles Rennen erschwerten. In einer Kurve musste Luis sogar durch das Kiesbett ausweichen und verlor dadurch weiteren Boden. Trotz der Rückschläge sowie der extremen Hitze gab er nicht auf und brachte das Rennen auf Rang 12 ins Ziel.

Moto3 WM am Sachsenring.

Leo startete von Platz 21 ins Rennen. Im Rennen fand Leo schnell einen guten Rhythmus und konnte mehrere konkurrenzfähige Rundenzeiten fahren. Leider sorgte ein Sturz vor ihm dafür, dass sich seine Gruppe teilte und der Anschluss verloren ging. Am Ende überquerte Leo die Ziellinie auf Platz 16.Mit den Fortschritten vom Sachsenring kann das Team sehr zufrieden sein. Die Sommerpause wird nun genutzt, um weiter an den letzten Details zu arbeiten und die positive Entwicklung für die zweite Saisonhälfte mitzunehmen. Es war auch eine Abordnung aus Bad Mühllacken dabei, die Gruppe um Jimmy und Bertl drückten kräftig die Daumen.

Euro Moto in Oschersleben.

Oschersleben verlief einmal mit Platz 12 und einmal mit Platz 13 nicht so, wie Luis und das Team es sich vorgenommen hatten. Gerade auf einer Strecke, auf der er sich grundsätzlich wohlfühlt und bereits gezeigt hat, welches Tempo er fahren kann, waren die Erwartungen entsprechend hoch. Trotz kontinuierlicher Verbesserungen über das Wochenende gelang es diesmal nicht, den entscheidenden Schritt zu machen und die vorhandene Performance in die gewünschten Ergebnisse umzusetzen.Positiv bleibt die intensive und hervorragende Zusammenarbeit mit Team Freudenberg. Bis zum letzten Lauf wurde gemeinsam analysiert, angepasst und nach Lösungen gesucht. Auch schwierige Wochenenden gehören zum Rennsport und können für die weitere Entwicklung besonders wertvoll sein, wenn daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden.Für Luis gilt deshalb: Oschersleben abhaken, gemeinsam mit dem Team analysieren und den Blick nach vorne richten. In Assen wartet die nächste Gelegenheit, wieder an die starken Leistungen anzuknüpfen und zu zeigen, welches Potenzial tatsächlich vorhanden ist.

Moto3 WM in Silverstone.

Nach der Sommerpause ging es für Leo und die Moto3 Weltmeisterschaft im britischen Silverstone zurück auf die Rennstrecke. Mit seiner fast 5,9 Kilometer langen, schnellen und anspruchsvollen Streckenführung zählt der Silverstone Circuit zu den schwierigsten Schauplätzen des internationalen Motorsports. Das Training verlief nicht ganz nach Wunsch – Rang 25. Am Rennsonntag lag der Fokus darauf, die Schwierigkeiten der vergangenen beiden Tage hinter sich zu lassen, ein besseres Gefühl für das Motorrad zu finden und ein solides Rennen abzuliefern.Dieser Schritt gelang. Von Startplatz 25 konnte Leo bereits in der Anfangsphase Positionen gutmachen. Besonders seine Pace zu Rennbeginn zeigte, dass die intensive Arbeit des Teams Wirkung zeigte. Bereits in der zweiten Runde fuhr Leo mit 2:11,985 Minuten seine persönlich schnellste Rennrunde. Die schnellste Rennrunde des gesamten Feldes lag bei 2:10,199 Minuten. Damit betrug der Unterschied auf seiner besten Runde lediglich 1,786 Sekunden auf fast 5,9 Kilometern.Im weiteren Rennverlauf gelang es Leo noch nicht, dieses Tempo über die gesamte Distanz konstant zu halten. Dennoch kämpfte er konzentriert weiter und überquerte nach 15 Runden auf Platz 17 die Ziellinie.

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